Für Grüße und Nachrichten

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Andrea Lehmann schrieb am 21.12.2015 - 19:39 Uhr
Da ich erst 37 bin war ich zum Glück in keiner dieser Heime. Bin aber ab meinem 15 Lebensjahr auch im Heim groß geworden. Bzw in einer aussen wohngruppe der evangelischen Kirche. Ich hatte super Erzieher da mit den ich heute noch toller Kontakt habe. Sie waren liebevoll und fürsorglich. Umso mehr war ich emotional betroffen als ich all ihre Erlebnisse gelesen und in verschieden Dokus verfolgt habe. Ich finde es toll dass sie alle de Mut haben sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Aber auch sehr schlimm das es passiert ist. Ich wünschen ihnen alle das sie es schaffen zu ihrem verdienten innerlichen Frieden zu kommen. Auch wenn es bestimmt nicht leicht ist. Aber dass sie es geschafft haben ihr schweigen zu brechen ist denk ich mal der erste Schritt. Ihnen alle viel Glück für ihr weiteres leben. Und vergessen Sie nicht. Auch die Täter werden früher oder später erhalten was sie verdient haben. Das unrecht was sie angestellt haben auf kosten von wehrlosen Kindern darf einfach nicht so an ihnen vorbei gehen. Alles gute Andrea Lehmann
Gerhard Koellner schrieb am 21.05.2015 - 22:29 Uhr
Suche ehemalige die mit mir von 1963 - 1981 im Johann-Peter-Hebel-Heim in Mannheim/Gartenstadt waren.
Heratsch schrieb am 12.05.2015 - 19:00 Uhr
Text
ich war von 1953 bis 1970 Heimkind in 7 verschiedenen Kinderheimen, da meine Mutter nicht wußte wohin mit mir.
Mit 34 war mein Leben beendet.
Brigitte lewandofski schrieb am 08.04.2015 - 15:41 Uhr
Auch ich war von 1966-1968 im Jugendwerkhof Hummelshain vom Jugendamt eingewiesen wurden.
Vielleicht gibt hier jemanden da auch da war.
Mein Mädchenname war werner
Maggie schrieb am 02.10.2014 - 03:10 Uhr
Hallo Ihr alle,

ich wurde im April 1952 im Kinder- und Mütterheim Schloss Schellenberg geboren und blieb drei Jahre dort.

Ich habe ein teilweise sehr schwieriges Leben hinter mir und denke, dass das auch mit meinen ersten Lebensjahren auf Schellenberg zusammen hängt. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass es in diesem Heim anders zugegangen ist als woanders.

Ich bin jetzt 62 Jahre alt. Heute bin ich mit meinem Lebensgefährten nach Essen gefahren und habe mir das ehemalige Heim von außen angesehen. Ich habe es für mich auch fotografiert. Jetzt ist in dem Haus ein toller Kindergarten für Kinder von wohlhabenden Eltern. Es ist schon komisch gewesen, diese lachenden, strahlenden Kinder da zu sehen und dran zu denken, dass dieser Ort vor vielen Jahrzehnten für die Heimkinder sicher kein warmes, sicheres und geborgenes Zuhause war.

Ganz unerwartet habe ich nach diesen Gedanken erhebliche Bauchschmerzen bekommen. Wir sind dann sofort runter zum Baldeneysee gefahren und haben die Seele baumeln lassen. Da am Wasser konnte ich wieder durchatmen und die schmerzenden Gefühle nach und nach hinter mir lassen.

Ich will nicht jammern oder schimpfen. Was gewesen ist, kann ich ja nicht mehr ändern. Aber ich möchte so gerne Menschen kennen lernen, die auch auf Schellenberg leben mussten Das verbindet uns doch...

Ich habe viel an mir arbeiten müssen und so manche Therapie hinter mir. Aber die Folgen dieser Heimjahre werden mich wohl nie ganz loslassen.

Schöne Grüße an Euch alle.
Maggie Smilie
Ralf Wirth schrieb am 25.09.2014 - 19:26 Uhr
Ich war von 76-78 im Spezial Kinderheim Meerane und habe dort schreckliche Sachen erlebt, die ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde.
steffi schrieb am 01.06.2014 - 23:07 Uhr
nachtrag
meine mutter war in einem von nonnen geführten heim scheinbar im ruhrgebiet.
steffi schrieb am 01.06.2014 - 23:02 Uhr
hallo ihr lieben
meine mutter und ihre geschwister wahren auch alle heimkinder.
ich habe leider keine genauen angaben da meine mutter ihr leiden mit ins grab genommen hat.sie ist dieses jahr im alter von 64 verstorben und konnte nie wirklich das schweigen über ihr wahrscheinliches leiden im heim brechen.

meine mutter muss ca 9 monate oder gar 1 1/2 jahre gewesen sein als sie ins heim kam und war dann soweit ich weis bis sie 14 jahre alt war da.auch ihre geschwister können oder wollen nicht wirklich über das gewesene reden.meine mutter ist im jahre 1950/51 ins heim gekommen.sie sprach davon das sie in der gruppe oder gar station kling klang war vielleicht kann mir dazu jemand was sagen?so oder wo wäre ich dankbar für nen austausch.
Drehkopf Andreas schrieb am 31.03.2014 - 08:01 Uhr
Smilie Ich war von 1974-1976 im Spezialkinderheim Leipzig Heiterblick.
Falls sich irgendwer an mich aus dieser Zeit erinnert, währe es schön was von ihm zu hören. Gibt es von Heiterblick eigentlich eine Homepage?
LG Andreas Drehkopf
Andre schrieb am 12.01.2014 - 13:48 Uhr
ich war 10 jahre in heimen in der DDR
man hat so viel erlebt das man doch garnicht mehr unterscheiden kann was unrecht war
ich bin immer abgehaun und mußte mal 20 km barfuß rennen um meinen Schulranzen zu holen der erzieher ist mit dem fahrad nebenher gefahren und hat mich angetrieben. irgendwann wußte ich nicht mehr ob es ein traum ist oder Realität ist. meine füße waren blutig und ich bin in Ohnmacht gefallen. jetzt soll ich dafür nach entschädigung betteln.
damit erniedrigen sie euch genauso wie damals.
 

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